Immobilieninvestments

vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner: So maximieren Sie Ihre Rendite

Erfahren Sie, wie Sie mit einer vermögensverwaltenden GmbH (vvGmbH) Steuern auf Mieteinnahmen drastisch senken. Nutzen Sie das Wissen hinter dem vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner für Ihren Vermögensaufbau.

Aktualisiert am 2026-07-24
Lesezeit: ca. 12 Minuten
Trend-Analyse

Der Aufbau eines lukrativen Immobilienportfolios in Deutschland ist nicht nur eine Frage der richtigen Objektauswahl, der passenden Finanzierungsstruktur und des strategischen Timings, sondern vor allem eine Frage der intelligenten Steuergestaltung. Wer Immobilien im Privatvermögen hält, sieht sich schnell mit dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent oder gar dem Reichensteuersatz von 45 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) konfrontiert. Das bremst den Vermögensaufbau massiv, da der Zinseszinseffekt durch die hohe Steuerlast im Keim erstickt wird. Die Lösung, die professionelle Investoren seit Jahren nutzen, ist die vermögensverwaltende GmbH, kurz vvGmbH. Doch ab wann rechnet sich dieser Schritt wirklich? Ein fundierter „vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner“ ist das essenzielle Werkzeug, um diese komplexe Entscheidung mathematisch zu durchdringen. In diesem umfassenden Leitfaden beleuchten wir alle Facetten der Immobilien-GmbH, analysieren die genauen steuerlichen Mechanismen, decken die gefährlichsten Stolperfallen auf und zeigen Ihnen, wie Sie die Berechnungen für Ihr eigenes Portfolio anstellen müssen.

Was ist eine vermögensverwaltende GmbH (vvGmbH) und warum ist sie für Immobilieninvestoren attraktiv?

Die vermögensverwaltende GmbH ist keine eigene Rechtsform im deutschen Gesellschaftsrecht, sondern eine gewöhnliche Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), deren ausschließlicher Geschäftszweck in der Verwaltung eigenen Vermögens liegt. Im Kontext von Immobilien bedeutet dies primär die Vermietung und Verpachtung von eigenem Grundbesitz. Der immense steuerliche Charme dieser Konstruktion entfaltet sich durch einen speziellen Paragrafen im Gewerbesteuergesetz: die sogenannte erweiterte Grundstückskürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG.

Grundsätzlich unterliegen Kapitalgesellschaften in Deutschland der Körperschaftsteuer (15 Prozent), dem Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer) und der Gewerbesteuer (je nach Hebesatz der Gemeinde meist zwischen 14 und 17 Prozent). In Summe ergibt das eine Steuerlast von rund 30 bis 32 Prozent auf Unternehmensebene. Wenn eine GmbH jedoch ausschließlich eigenen Grundbesitz verwaltet und nutzt, kann sie auf Antrag die erweiterte Grundstückskürzung in Anspruch nehmen. Das Resultat ist spektakulär: Die Gewerbesteuer entfällt komplett. Übrig bleiben lediglich die 15 Prozent Körperschaftsteuer sowie der Solidaritätszuschlag. Die effektive Steuerbelastung auf die laufenden Mietüberschüsse sinkt somit auf exakt 15,825 Prozent.

Vergleicht man diesen Satz mit der Besteuerung im Privatvermögen, wird der Hebel für den Vermögensaufbau unmittelbar greifbar. Bei einem privaten Grenzsteuersatz von 42 Prozent (plus Soli) verbleiben von 10.000 Euro Mietüberschuss nach Steuern nur rund 5.570 Euro. In der vvGmbH verbleiben von denselben 10.000 Euro satte 8.417 Euro. Diese Differenz von fast 2.850 Euro pro 10.000 Euro Gewinn steht nun in der GmbH für die Reinvestition, die schnellere Tilgung von Darlehen oder den Aufbau von Rücklagen zur Verfügung. Genau dieser enorme Zinseszins- und Thesaurierungseffekt ist es, den ein vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner in den Fokus rückt.

Das Modell ist jedoch als langfristige Thesaurierungsstrategie (Spardose) konzipiert. Sobald die Gewinne an den Gesellschafter ins Privatvermögen ausgeschüttet werden, greift die Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) in Höhe von 25 Prozent (zuzüglich Soli). Die Steuerersparnis entsteht also vor allem dann, wenn das Geld in der Gesellschaft verbleibt und dort für weiteres Wachstum arbeiten kann.

Die Mathematik hinter dem vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner

Um die Tragweite der Steuerersparnis zu verstehen, müssen wir tief in die Mechanik eines professionellen vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechners eintauchen. Ein solcher Rechner berücksichtigt nicht nur die isolierten Steuersätze, sondern modelliert den gesamten Cashflow über Jahrzehnte hinweg. Werfen wir einen Blick auf eine detaillierte Beispielrechnung.

Angenommen, ein Investor besitzt ein Mehrfamilienhaus, das nach Abzug aller umlagefähigen und nicht umlagefähigen Betriebskosten (Instandhaltung, Verwaltung) Mieteinnahmen in Höhe von 150.000 Euro pro Jahr erwirtschaftet. Das Objekt wurde mit einem Annuitätendarlehen finanziert, dessen Zinslast im Betrachtungsjahr 60.000 Euro beträgt. Die steuerliche Abschreibung (AfA – Absetzung für Abnutzung) des Gebäudes (ohne Grund und Boden) beläuft sich auf 30.000 Euro jährlich.

Wir berechnen zunächst den zu versteuernden Gewinn. Die Mieteinnahmen von 150.000 Euro abzüglich der Zinsen (60.000 Euro) und abzüglich der AfA (30.000 Euro) ergeben einen steuerpflichtigen Überschuss von exakt 60.000 Euro.

Szenario A: Das Objekt befindet sich im Privatvermögen. Der Investor ist gut verdienend und unterliegt dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Einkommensteuer. Der effektive Steuersatz liegt bei 44,31 Prozent. Die Einkommensteuer auf die 60.000 Euro Gewinn beläuft sich somit auf 26.586 Euro. Der freie Liquiditätsüberschuss nach Steuern (Cashflow) ist jedoch eine andere Größe, da die AfA (30.000 Euro) nicht liquiditätswirksam ist, die Banktilgung (nehmen wir 40.000 Euro an) aber sehr wohl aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Der operative Cashflow (150.000 Einnahmen - 60.000 Zinsen - 40.000 Tilgung = 50.000 Euro) wird durch die hohe Steuerlast von 26.586 Euro drastisch dezimiert. Es verbleiben lediglich 23.414 Euro auf dem privaten Konto.

Szenario B: Das Objekt befindet sich in einer strukturierten vvGmbH. Der steuerpflichtige Gewinn beträgt weiterhin 60.000 Euro. Dank der erweiterten Grundstückskürzung fällt keine Gewerbesteuer an. Die Körperschaftsteuer nebst Soli schlägt mit exakt 15,825 Prozent zu Buche. Die Steuerlast der GmbH beträgt somit lediglich 9.495 Euro. Subtrahiert man nun die Steuer und die Tilgung (40.000 Euro) vom operativen Vorsteuer-Cashflow (90.000 Euro), so verbleiben der Gesellschaft stattliche 40.505 Euro an freier Liquidität.

Der Unterschied ist gewaltig: Die vvGmbH generiert in diesem Jahr einen Liquiditätsvorteil von über 17.000 Euro gegenüber dem Privatvermögen. Dieser Betrag kann als Sondertilgung genutzt werden, um die Restschuld rasant zu senken, oder als Eigenkapital für das nächste Immobilienprojekt dienen. Ein leistungsstarker vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner summiert diesen Effekt über 20 bis 30 Jahre auf und demonstriert eindrucksvoll, dass das Vermögen in der Kapitalgesellschaft aufgrund des Zinseszinses ein Vielfaches des privaten Vermögensaufbaus erreicht.

Ab welchem Immobilienportfolio lohnt sich die Gründung einer vvGmbH wirklich?

Eine der am häufigsten gestellten Fragen in der immobilienwirtschaftlichen Beratung lautet: Ab wann lohnt sich der Aufwand? Die Antwort ist niemals pauschal, sondern immer das Ergebnis eines sorgfältig kalibrierten vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechners, der auch die administrativen Rüstkosten und die laufenden Verpflichtungen der Gesellschaft berücksichtigt.

Oft kursieren in Finanzforen pauschale Faustformeln, die besagen, dass sich eine Immobilien-GmbH ab einem Immobilienwert von einer Million Euro oder ab einem jährlichen Mietüberschuss von 30.000 Euro lohnt. Diese Daumenregeln greifen jedoch zu kurz. Der tatsächliche Break-Even-Punkt hängt von drei essenziellen Variablen ab: dem individuellen Steuersatz im Privatvermögen, der Höhe der laufenden Kosten der GmbH und der geplanten Halte- beziehungsweise Reinvestitionsdauer.

Eine GmbH verursacht Strukturkosten. Die Gründung verschlingt Notargebühren, Gerichtskosten für die Handelsregistereintragung und Anwalts- oder Steuerberaterhonorare für die Ausarbeitung des Gesellschaftsvertrages. Rechnen Sie hier mit einmaligen Kosten von etwa 1.500 bis 2.500 Euro. Weitaus gravierender sind jedoch die laufenden Folgekosten. Eine GmbH ist bilanzierungspflichtig. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), die im Privatvermögen völlig ausreicht, genügt hier nicht. Es müssen doppelte Buchführung, eine Eröffnungsbilanz, ein Jahresabschluss nebst Anhang und die entsprechenden Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer) erstellt und beim Bundesanzeiger offengelegt werden. Hierfür ruft ein qualifizierter Steuerberater schnell 2.500 bis 4.000 Euro pro Jahr auf, hinzu kommen IHK-Beiträge und Bankgebühren für Geschäftskonten.

Legen wir eine realistische Belastung von 3.500 Euro pro Jahr für die Strukturkosten zugrunde, so muss die Steuerersparnis zwingend größer sein als 3.500 Euro, damit die vvGmbH überhaupt einen monetären Sinn ergibt. Wenn Ihr privater Steuersatz bei 42 Prozent liegt und die GmbH mit 15,825 Prozent besteuert wird, beträgt die relative Ersparnis rund 26 Prozentpunkte. Um 3.500 Euro an Steuern einzusparen, benötigen Sie somit einen zu versteuernden Gewinn (nach Zinsen, nach AfA und nach den Strukturkosten der GmbH) von etwa 13.500 Euro.

Das bedeutet in der Praxis: Kaufen Sie eine voll finanzierte kleine Eigentumswohnung, die nach Abzug von Zinsen und Abschreibung am Ende des Jahres steuerlich kaum Überschuss generiert oder gar einen Verlust ausweist, ist die vvGmbH wirtschaftlicher Selbstmord. Sie zahlen 3.500 Euro für die Strukturierung, ohne auch nur einen Cent an Steuern zu sparen. Anders sieht die Situation bei einem Mehrfamilienhaus aus, das einen substanziellen Netto-Cashflow generiert. Die meisten Experten und Rechnermodelle verorten den echten strategischen Nutzen einer vvGmbH heute bei einem erwarteten nachhaltigen Netto-Mietertrag (vor Steuern) von mindestens 40.000 bis 50.000 Euro jährlich. Ab dieser Schwelle überkompensiert der Zinseszinseffekt auf die Steuerersparnis die administrativen Kosten deutlich.

Vermeidung der Gewerbesteuerinfektion: Die größte Falle bei der vvGmbH

Wer den Steuersatz von 15,825 Prozent in seiner Renditekalkulation festschreibt, muss sich einer tödlichen steuerlichen Gefahr bewusst sein: der sogenannten Gewerbesteuerinfektion (auch Abfärbewirkung genannt). Fällt die erweiterte Grundstückskürzung weg, schlägt die volle Gewerbesteuerbelastung durch. Der Gesamtsteuersatz der GmbH springt von knapp 16 Prozent sofort auf rund 30 bis 32 Prozent an. Die gesamte Renditekalkulation Ihres vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechners wäre augenblicklich Makulatur.

Wie kommt es zu dieser Infektion? § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG verlangt die „ausschließliche“ Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes. Der Begriff der Ausschließlichkeit wird von der Finanzverwaltung und der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) extrem eng ausgelegt. Eine harmlose, gewerbliche Nebenleistung reicht oft schon aus, um die kompletten Mieteinnahmen der Gesellschaft der Gewerbesteuer zu unterwerfen.

Das bekannteste Minenfeld in diesem Zusammenhang ist die Überlassung von Betriebsvorrichtungen. Vermieten Sie beispielsweise eine Gewerbeimmobilie an eine Bäckerei und vermieten neben den bloßen Räumlichkeiten auch die fest eingebauten Backöfen, die Lüftungsanlage oder spezielle Kühlzellen mit, handelt es sich steuerrechtlich um Betriebsvorrichtungen. Die Vermietung von Betriebsvorrichtungen ist jedoch keine Vermögensverwaltung mehr, sondern gewerblich. Bis zum Jahr 2021 führte selbst die Überlassung eines einzigen Gabelstaplers auf einem riesigen Logistikareal zur vollständigen Infektion der gesamten Mieteinnahmen der Objektgesellschaft.

Seit der Reform im Jahr 2021 gibt es glücklicherweise eine kleine Bagatellgrenze: Wenn die Einnahmen aus der Überlassung von Betriebsvorrichtungen 5 Prozent der Gesamtmieteinnahmen der Gesellschaft nicht überschreiten, bleibt die erweiterte Grundstückskürzung erhalten. Dennoch raten versierte Steuerarchitekten dringend davon ab, sich auf diese Grenze zu verlassen. Die Bewertung, was genau eine Betriebsvorrichtung ist und was noch wesentlicher Gebäudebestandteil, ist oft fließend und führt regelmäßig zu Konflikten bei Betriebsprüfungen. Die sicherste Strategie besteht darin, gewerbliche Bestandteile konsequent herauszuschneiden. Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen (PV) war lange Zeit ebenfalls ein massives Infektionsrisiko, wurde durch Gesetzesänderungen jedoch mittlerweile entschärft, sofern bestimmte Umsatzgrenzen (oft 10 oder 20 Prozent in Bezug auf PV- und E-Lade-Infrastruktur) eingehalten werden. Dennoch erfordert die Einbindung von PV-Anlagen oder der Betrieb von aktiven AirBnB-Vermietungsmodellen (hotelähnliche Services) höchste steuerliche Wachsamkeit, da hier die Grenzen zur Gewerblichkeit sofort überschritten werden.

Laufende Kosten und administrative Verpflichtungen einer Immobilien-GmbH

Wir haben die Kosten bereits kurz gestreift, doch ein exzellenter vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner muss diese Parameter sehr granular darstellen. Eine GmbH existiert nicht im luftleeren Raum, sondern ist ein eigenständiges Steuersubjekt mit strikten Pflichten gegenüber den Behörden.

Die Buchhaltung einer Immobilien-GmbH unterscheidet sich fundamental von der Anlage V (Vermietung und Verpachtung) einer privaten Steuererklärung. Jeder Geldeingang, jeder Handwerkerrechnung, jede Darlehensrate muss kreditorisch und debitorisch exakt verbucht werden. Da Immobilien oft als Anlagevermögen hohe Werte repräsentieren, erfordert die jährliche Abschreibungssimulation und die Bewertung des Gebäudeanteils versus Grund- und Bodenwert eine tiefgehende Expertise des Steuerberaters.

Ein weiterer administrativer Punkt ist das Transparenzregister. Seit der Abschaffung der Mitteilungsfiktion muss jede GmbH ihre wirtschaftlich Berechtigten aktiv an das Transparenzregister des Bundesanzeiger Verlags melden. Verstöße hiergegen werden mit drakonischen Bußgeldern von mehreren Tausend Euro geahndet. Zudem benötigen Gesellschaften, die beispielsweise in Wertpapiere investieren oder bestimmte Finanztransaktionen durchführen, oft einen Legal Entity Identifier (LEI), der ebenfalls jährliche Kosten verursacht.

Auch die Kreditanbahnung ist formeller. Banken betrachten eine Immobilien-GmbH anders als einen privaten Darlehensnehmer. Oft verlangen Kreditinstitute bei kleinen und mittelgroßen vvGmbHs ohnehin die persönliche und selbstschuldnerische Bürgschaft der Gesellschafter, um das Risiko des Haftungsmantels der GmbH (beschränkt auf das Stammkapital von 25.000 Euro) auszuhebeln. Darüber hinaus fordern die Banken zur Kreditüberwachung jährlich aktuelle Bilanzen und betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWAs). Die reibungslose Bereitstellung dieser Dokumente ist zwingend erforderlich, um Covenants in den Darlehensverträgen nicht zu reißen.

Finanzierung von Immobilien in der GmbH: Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und Bankkredite

Die Strukturierung der Finanzierung ist ein entscheidender Hebel im vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner. Kauft ein Investor privat, bringt er sein Eigenkapital direkt in den Kauf ein. In einer GmbH muss das Geld zunächst in die Gesellschaft gelangen. Hierbei stehen zwei Hauptwege zur Verfügung: die Erhöhung des Eigenkapitals (Stammkapital oder Kapitalrücklage) oder die Vergabe eines Gesellschafterdarlehens.

Das Gesellschafterdarlehen ist das Mittel der Wahl für erfahrene Investoren. Anstatt der GmbH das Eigenkapital "tot" als Rücklage zur Verfügung zu stellen, leiht der Gesellschafter seiner eigenen GmbH das Geld zu einem fremdüblichen Zinssatz (beispielsweise 4 oder 5 Prozent). Dieser Schritt hat faszinierende steuerliche Konsequenzen.

Die Zinszahlungen der GmbH an den Gesellschafter stellen für die GmbH Betriebsausgaben dar und mindern den ohnehin nur mit 15,825 Prozent besteuerten Gewinn weiter. Auf Ebene des privaten Gesellschafters fließen diese Zinszahlungen als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu und unterliegen (sofern die Voraussetzungen vorliegen) der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Zwar ist die steuerliche Entlastung in der GmbH (ca. 16 Prozent) niedriger als die Belastung im Privatvermögen (25 Prozent), der große Vorteil liegt jedoch in der steuerfreien Kapitalrückführung. Tilgt die GmbH das Gesellschafterdarlehen aus ihren laufenden Überschüssen, so ist dieser Rückfluss der Kreditsumme auf das private Konto des Gesellschafters völlig steuerfrei. Auf diese Weise kann der Investor systematisch und hochgradig steueroptimiert Liquidität aus der GmbH in die private Vermögenssphäre abziehen, ohne den teuren Weg über die klassische Gewinnausschüttung (welche die Steuerlast auf addierte rund 40 Prozent treibt) gehen zu müssen.

Ein professioneller Immobilien-Rechner simuliert exakt dieses Zusammenspiel aus Fremdkapital der Bank, Eigenkapitalersatz durch Gesellschafterdarlehen und den korrespondierenden steuerlichen Effekten auf Unternehmens- und Privatebene.

Exit-Strategien und Vermögensübertragung: Asset Deal, Share Deal und die Holding-Struktur

Die steuerlich vorteilhafteste Phase des Immobilieninvestments ist oft der Verkauf (Exit). Auch hier unterscheidet sich die Welt der vvGmbH fundamental vom Privatvermögen.

Im Privatvermögen existiert die goldene Zehn-Jahres-Frist (Spekulationsfrist nach § 23 EStG). Wird eine vermietete Immobilie nach mehr als zehn Jahren verkauft, ist der gesamte Wertzuwachs komplett steuerfrei. Dieser immense Steuervorteil existiert in einer GmbH nicht. Egal, ob Sie die Immobilie nach zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren verkaufen: Gewinne aus der Veräußerung einer Immobilie auf Gesellschaftsebene (Asset Deal) sind in der GmbH immer voll steuerpflichtig. Zwar profitiert auch der Veräußerungsgewinn (Verkaufspreis abzüglich Restbuchwert) von der erweiterten Grundstückskürzung und wird somit "nur" mit 15,825 Prozent besteuert, doch die Steuerfreiheit des Privatvermögens wird niemals erreicht.

Um diesen gewaltigen Nachteil auszugleichen, strukturieren kluge Investoren ihr Imperium über eine Holding-Struktur. Anstelle der Privatperson hält eine Holding-GmbH (die Muttergesellschaft) die Anteile an der vvGmbH (die Tochtergesellschaft). Der Exit erfolgt nun nicht mehr durch den Verkauf der eigentlichen Steine (Asset Deal), sondern durch den Verkauf der Geschäftsanteile an der Tochtergesellschaft (Share Deal).

Greift hier das Holding-Privileg gemäß § 8b KStG, sind Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalgesellschaftsanteilen zu 95 Prozent steuerfrei. Es werden lediglich 5 Prozent des Veräußerungsgewinns als nicht abziehbare Betriebsausgaben fiktiv der Körperschaft- und Gewerbesteuer unterworfen. Die effektive Steuerbelastung auf den millionenschweren Wertzuwachs des Portfolios sinkt durch diesen Struktur-Trick auf gerade einmal rund 1,5 Prozent. Das freigewordene Kapital sammelt sich in der Holding und kann sofort und fast ungeschmälert für den Erwerb des nächsten, wesentlich größeren Immobilienportfolios eingesetzt werden.

Hinzu kommt beim Share Deal oft ein weiterer massiver Vorteil: Unter bestimmten restriktiven Voraussetzungen kann beim Verkauf der Anteile die Grunderwerbsteuer (GrESt) komplett vermieden werden. Auch wenn der Gesetzgeber die Hürden für diese sogenannten RETT-Blocker-Strukturen (Real Estate Transfer Tax) durch das neue Grunderwerbsteuergesetz deutlich verschärft hat (Absenkung der Schwellenwerte auf 90 Prozent und Verlängerung der Haltefristen auf 10 Jahre), bleibt der Share Deal das Königsinstrument der institutionellen Transaktionen. Wer einen vvGmbH Immobilien Steuervorteile Rechner nutzt, sollte immer auch diese Holding-Struktur als Endziel in die mathematische Modellierung einbeziehen.

Fazit: Der optimale Einsatz eines Steuervorteile-Rechners für Ihre Immobilienstrategie

Die Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH ist kein steuerlicher Selbstzweck, sondern ein hocheffizientes Instrument für den exponentiellen Vermögensaufbau durch Reinvestition. Die erweiterte Grundstückskürzung ermöglicht es, die Steuerbelastung auf sensationelle 15,825 Prozent zu drücken. Doch der Teufel steckt, wie so oft im deutschen Steuerrecht, im Detail. Administrative Strukturkosten, die permanente Gefahr der Gewerbesteuerinfektion durch Betriebsvorrichtungen und die steuerlichen Restriktionen bei der finalen Gewinnentnahme (Abgeltungsteuer) oder beim Verkauf (fehlende Zehn-Jahres-Frist) machen die Gesamtbewertung hochkomplex.

Genau hier entfaltet ein professioneller "vvgmbh immobilien steuervorteile rechner" seinen wahren Wert. Er bewahrt Investoren vor dem Fehler, nur den isolierten Steuersatz zu vergleichen, und zwingt zur ganzheitlichen Betrachtung. Er simuliert Cashflows, AfA-Verläufe, Gesellschafterdarlehen und Holding-Konstrukte über Jahrzehnte hinweg. Bevor Sie also den Termin beim Notar vereinbaren, nutzen Sie ein datengetriebenes Rechnermodell und konsultieren Sie zwingend einen versierten Steuerberater. Nur wenn die Mathematik aus Ertrag, Kosten und Zinseszins auf Ihrer individuellen Portfolio-Größe belastbar aufbaut, wird die vvGmbH zu dem unschlagbaren Immobilien-Turbo, der sie für Immobilien-Profis bereits heute ist.